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Man muss oft etwas Tolles unternehmen, um nur wieder eine Zeitlang leben zu können.

Man muss oft etwas Tolles unternehmen, um nur wieder eine Zeitlang leben zu können.

Johann Wolfgang von Goethe

Man muss oft etwas Tolles unternehmen, um nur wieder eine Zeitlang leben zu können.

Johann Wolfgang von Goethe

IHK-Exportbarometer Frühjahr 2018


von Hermann Hölscher     20.09.2018

Passend zur Konjunkturumfrage ist nun auch das Exportbarometer der IHK erschienen und rückt Israel in den Fokus.

Obgleich stetiger Unruhen entwickelt sich das Land zu einer führenden Hightech-Nation. Vor allem der Standort Tel Aviv boomt. Allein im Handel mit Deutschland stiegen die Umsätze der Ein- und Ausfuhren um rund 8 – 12 % mit einem seit 2014 stabilen Wirtschaftswachstum.

Kehrt man zurück nach Deutschland so bleiben auch hier die Umsätze der Region stabil. Mit einem Umsatzwachstum von 4,1 % ist die Region Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim auf einem konstanten Niveau. Die Exportquote ist entsprechend auf einen Wert von 35,2 % geklettert und liegt damit rund 5 % über dem Tiefstand von August 2017. Im Vergleich dazu liegen die Auslandsumsätze Niedersachsens bei 49,1 % und die ganz Deutschlands bei 50,2 %. Die Anzahl der Außenhandelsdokumente lag zudem 2017 bei 24.702 Dokumenten und stieg damit, im Vergleich zum Vorjahr um rund 8 %.

Die Erwartungen für das weltweite Auslandsgeschäft sind in der Region allerdings leicht, auf 21,7 %, gesunken. Der Brexit wie auch die Ankündigungen des US-Präsidenten sorgen für Verunsicherung und werden als Risiko betrachtet. Auch die Geschäftsaussichten in Afrika, Lateinamerika, Asien und dem Pazifischen Raum haben sich extrem verschlechtert. Hier überwiegen die negativen Erwartungen. In Osteuropa oder auch der Türkei wird die Entwicklung etwas zuversichtlicher gesehen. Die Bewertung der Perspektiven ist jedoch auch hier, durch die Russland Sanktionen und die politische Lage der Türkei, im negativen Bereich.

Obwohl diese schwierigen internationalen Rahmenbedingungen bestehen zeigt eine Untersuchung der IHK, dass viele Unternehmen Beziehungen in die Niederlande unterhalten. Europäische Länder werden generell deutlich bevorzugt. Der Außenhandel ist allerdings keine Domäne größerer Unternehmen. Über 90 % der auslandsaktiven Firmen haben weniger als 200 Beschäftigte, die Hälfte besitzt sogar weniger als 20 Anstellte.

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Faltblatt IHK-Exportbarometer Frühjahr 2018




IHK-Konjunkturumfrage 1. Quartal 2018


von Hermann Hölscher     20.09.2018

Der Mai 2018 steht vor der Tür und mit ihm ist die neue Konjunkturumfrage für das erste Quartal des Jahres erschienen.

Für die Monate Januar bis März zeigt sich, dass die Geschäftserwartungen der Industrie optimistisch sind. Immerhin 13 % erwarten eine günstigere Entwicklung. Daher planen auch nur 6 % ihren Personalbestand abzubauen wohingegen sogar 30 % diesen erhöhen wollen. Die Investitionsabsichten liegen etwa auf dem Vorjahresniveau. Dem schließt sich erneut das Baugewerbe an. Rund 27 % der Bauunternehmen rechnen mit einer günstigeren Entwicklung. Entsprechend zeigt sich dieser positive Trend auch in den Personalzahlen. 22 % der Unternehmen wollen ihren Personalbestand erhöhen und kein einziger befragter Betrieb diesen abbauen.

Auch der Handel blickt zuversichtlich in die Zukunft, hierbei vorrangig der Einzelhandel. Bei den Personaleinstellungen ist ein Aufbau von Arbeitsplätzen geplant. Bei der Thematik der Investitionen hat jedoch der Großhandel die sprichwörtliche Nase vorn. Die Dienstleister schließen sich dem Trend an. 23 % der befragten Unternehmen haben positive Erwartungen. Auch die Verkehrsbetriebe und vor allem die Banken sind nach langer Zeit wieder besser gestimmt.

Schlussendlich besitzt die Geschäftslage ebenso einen positiven Trend. In der Industrie bezeichnen 57 % der Unternehmen ihre Lage als gut (7 % mehr als im Vorquartal). Die Unternehmen berichten von einem deutlich höheren Auftragsbestand. Die Gesamtumsätze (2,0 Mrd. Euro) lagen im Januar 2018 um rund 2 % höher als im Vorjahr, die Exporte sogar um 4 %. Die Geschäftslage im Baugewerbe hat sich ebenso erholt. 56 % der Unternehmen sprechen von einer guten Lage (9 % mehr als im Vorquartal). Im Januar lagen die Gesamtumsätze (116 Mio. Euro) um 23 % über dem Vorjahreswert. Die Lage im Handel ist hingegen mit 29 % stabil. Die Dienstleister sind sogar leicht im Rückgang. 9 % weniger (31 %) sprachen von einer guten Geschäftslage.

Der stabilen Gesamtlage schloss sich das Konjunkturklima entsprechend an und befindet sich auf einem ebenso stabilen Niveau. Der IHK Konjunkturklimaindex liegt mit 130 Punkten über dem langjährigen Durchschnitt. Es entwickeln sich allerdings die beiden Komponenten des Index unterschiedlich.

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Faltblatt Konjunkturumfrage I- Quartal 2018




IHK-Konjunkturumfrage 3. Quartal 2017


von Hermann Hölscher     20.09.2018

Für das Quartal III ist die neue IHK-Konjunkturumfrage erschienen. Sie stellt das Konjunkturklima, die Geschäftslage und die daraus resultierenden Erwartungen dar.

Zu sehen ist für das vergangene Quartal, dass die regionale Wirtschaft auf einem hohen Niveau bleibt. Die Erwartungen in den Ertrag und Export sinken nur leicht. Der IHK-Konjunkturklimaindex liegt bei 127 Punkten und damit deutlich über dem langjährigen Durchschnitt.

Die Geschäftslage und die Geschäftserwartungen sind leicht rückläufig. Aktuell bezeichnen 46 % (Vorquartal: 51 %) der Unternehmen ihre Geschäftslage als gut. Wiederum 2 % weniger als im Vorquartal blicken optimistisch auf die nächsten Monate. Der Wert sank damit von 13 % auf nun 11 %. Die Investitionsbereitschaft ist ebenso von 23 % auf 19 % gesunken Die Personalpläne sind allerdings stabil. Über 60 % der Betriebe wollen den Personalstand halten und nur 15 % planen einen Abbau.

Mit Blick auf die Industrie hat sich der Wachstumsschub leicht eingetrübt, verbleibt jedoch auf überdurchschnittlichem Niveau. Immerhin 54 % der Unternehmen sehen ihre Geschäftslage als gut (8 % weniger als im Vorquartal). Die Gesamtumsätze und Exporte lagen im Juli 6 % über dem Vorjahresniveau. Die Exportquote befand sich stabil bei 36 %. Die Industrie bleibt optimistisch. Immerhin 5 % erwarten eine günstigere Entwicklung. Nur 9 % wollen daher Mitarbeiter entlassen. Investitionen werden etwa auf dem Niveau des Vorquartals geplant.

Das Baugewerbe hingegen befindet sich, trotz leichter Eintrübung, deutlich über dem langjährigen Durchschnitt. 65 % der Unternehmen berichten von einer guten Lage und noch 12 % (Vorquartal 37 %) geben an, dass die Auftragseingänge gestiegen sind. Im Juli 2017 lagen die Gesamtumsätze mit 1,2 Mrd. Euro um 13 % über dem Vorjahreswert 2016. Das Baugewerbe wird allerdings skeptischer. 6 % der Bauunternehmen erwarten eine eher ungünstigere, die restlichen 94 % eine gleich bleibende Entwicklung. Noch 6 % der Unternehmen wollen mehr investieren. Positiv ist jedoch zu betrachten, dass 70 % der Betriebe ihre Fachkräfte halten will.

Der Handel verliert leicht, befindet sich aber über dem langjährigen Durchschnitt. Noch 28 % der Unternehmen sprechen von einer guten Geschäftslage (4 % weniger als im Vorquartal). Der Einzelhandel blickt skeptisch auf die nächsten Monate als der Großhandel. Die Umsatzerwartungen im Großhandel und Online-Handel sind deutlich positiver als im stationären Einzelhandel. Die Personalpläne sind insgesamt stabil. Vor allem der Einzelhandel möchte mehr Personal einstellen. Investitionen sind vorwiegend im Großhandel geplant.

Die Dienstleister sind hingegen im Aufwärtstrend. Sehr gute 42 % sehen sich in einer guten Geschäftslage womit der Wert zum Vorquartal um 11 % gestiegen ist. Auch der Blick auf die kommenden Monate ist optimistisch. 33 % (Vorquartal 46 %) haben positive Geschäftserwartungen. Im Verkehrsgewerbe überwiegen die positiven Erwartungen deutlich. Die Banken hingegen sind weiterhin wenig optimistisch, haben sich aber aus dem negativen Bereich herausgearbeitet.

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Faltblatt IHK-Konjunkturumfrage 3. Quartal 2017




IHK-Konjunkturumfrage 2. Quartal 2017


von Hermann Hölscher     20.09.2018

Erschienen ist dieser Tage die IHK-Konjunkturumfrage für das 2. Quartal 2017 und präsentiert die derzeitigen Geschäftserwartungen der verschiedenen Branchen. Es zeigt sich deutlich, dass gerade in den zuvor wachstumsstarken Bereichen der Industrie und des Baugewerbes, die Erwartungen gedämpfter sind als zuvor. Geschuldet ist dies dem starken Schub in den ersten Monaten, der so nicht aufrechtzuerhalten war.

Die positiven Erwartungen der Industrie sind von 19 % im Vorquartal auf nun 10 % gesunken. Das Investitionsniveau soll gehalten werden und nur 10 % der Betriebe planen Mitarbeiterentlassungen. Beim Baugewerbe sind die Entwicklungen ähnlich. Nur noch 12 % der Unternehmen haben positive Erwartungen für die kommenden Monate, anders als die Industrie sind hier jedoch Rückgänge bei den Investitionen zu verzeichnen. Nur 7 % wollen mehr investieren, dies bedeutet einen Abfall der geplanten Mehrinvestitionen um 22 % zum Vorquartal. Im Bereich Arbeitsplätze wollen 68 % den Stand ihrer Fachkräfte halten.

Aufschwung gibt es dafür im Handel. Sowohl Einzel- wie auch Großhandel haben positiviere Erwartungen als im Vorquartal und rechnen mit steigende Umsätze. Im Bereich Personal und Investitionen ist der Einzelhandel skeptischer als der Großhandel. Gespalten bleibt der Dienstleistungssektor. Mit einer Steigerung auf 46 % (Vorquartal 19 %) haben Dienstleister positive Erwartungen in die kommenden Monaten. Dem gegenüber stehen die Banken, die aufgrund der Niedrigzinsen weiterhin deutlich im negativen Bereich verbleiben.

Weiterhin im Höhenflug ist die regionale Wirtschaft. Der IHK-Konjunkturklimaindex liegt derzeit bei 131 Punkten und damit deutlich über dem Durchschnitt. Sowohl Geschäftslage wie auch Geschäftserwartungen entwickeln sich positiv. Der Wert der Unternehmen die ihre Geschäftslage als gut bewertet ist vom 31 % auf 51 % gestiegen und auch die Zukunftserwartungen sind von 9 % auf 13 % angewachsen. Die Investitionsbereitschaft stieg nur leicht um 2 % auf 23 %, deutliche Verbesserungen gab es dafür bei den Personalplänen. 66 % der Betriebe wollen ihren Personalstand halten und 23 % diesen sogar ausbauen.

Bei der Geschäftslage hat abermals die Industrie deutliche Zuwächse. Statt wie im Vorquartal 36 %, bewerteten 62 % der Unternehmen ihre Lage als gut Die Umsätze liegen gesamt bei 8,3 Mrd. Euro und stiegen somit um 8 %. Die Exportquote stieg ebenfalls um 6 %. Im Baugewerbe werden diese Werte noch übertroffen. 75 % berichten von einer guten Geschäftslage mit Auftragssteigerungen bei 37 % der Unternehmen. Der Gesamtumsatz lag damit bei 614 Mio Euro. Auch Einzel- und Großhandel folgen diesem Trend statt 10 % wie im Vorquartal berichten 32 % der Unternehmen von einer guten Geschäftslage, hierbei ist der Großhandel deutlich stärker als der Einzelhandel. Auch die Dienstleister steigern sich bei ihrer Geschäftslage um 6 % auf 31 %.

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Faltblatt IHK-Konjunkturumfrage 2. Quartal 2017




IHK-Gründungsbarometer 2016


von Hermann Hölscher     20.09.2018

Das Gründungsbarometer für das Jahr 2016 ist da und zeigt sinkende Gewerbeanmeldungen für die Region Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim. Gerade einmal 6.701 Gewerbe wurden im vergangenen Jahr angemeldet und damit 4,3 % (Niedersachsen ebenfalls 4,3 %) weniger als im Vorjahr. Damit sanken die Anmeldezahlen das sechste Jahr in Folge und erreichen den niedrigsten Stand seit 1998. Der Landkreis Emsland ist hier mit 5,9 % weniger Gewerbeanmeldungen der negative Spitzenreiter während die Grafschaft Bentheim immerhin nur einen Rückgang von 0,5 % verkraften muss.

Dem gegenüber sank allerdings auch der Wert der Gewerbeabmeldungen und Insolvenzen. In der Region gaben gerade einmal 5.853 Unternehmen Ihre Tätigkeit auf und 232 Betriebe mussten eine Insolvenz anmelden. Das entspricht bei den Abmeldungen einen Rückgang von 10,2 % für die Region und bei den Insolvenzen sogar rund 13 % (vergleich 2015). Den besten Wert erzielte der Landkreis Emsland mit 13,2 % weniger Abmeldungen.

Es wurden weiterhin mehr Unternehmen an- als abgemeldet. Bund, Land und Region verzeichnen hier positive Zahlen. Dabei gab es in der Region 848 Gewerbeanmeldungen mehr als durch Abmeldungen verloren gingen. Grund des positiven Trends sind allerdings die fallenden Zahlen an Abmeldungen und Insolvenzen, weswegen die IHK stärker die Jugend im Bereich Unternehmertum fördern will.

Bei den Neugründungen machen zudem Frauen und Ausländer einen immer bedeutenderen Anteil aus. Ein Drittel der Einzelunternehmen wurden 2016 von Frauen gegründet und jedes vierte Unternehmen stammte von einem ausländischen Mitbürger. Leider schlossen auch sie sich dem negativen Trend an. Der Wert der Anmeldungen durch Frauen sank daher im Vergleich zum Vorjahr um 7,6 %. Vor allem die Stadt Osnabrück verlor hier um 16,9 % an Unternehmensgründungen durch Frauen. Der Trend bei den ausländischen Mitbürgern ist vergleichbar mit 7,4 % weniger Anmeldung, hier verliert vor allem der Landkreis Emsland mit 21,0 % deutlich an Unternehmensgründungen durch ausländische Staatsangehörige, während die Grafschaft Bentheim sogar ein Plus von 22,5 % angemeldeten Einzelunternehmen verzeichnen konnte.

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Faltblatt Gründungsbarometer 2016